Zunächst eine gute Figur abgegeben
Dämpfer für HSG Gedern/Nidda in Wettenberg
(fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda können in dieser Saison gegen die Spitzenteams der Bezirksliga A einfach nicht gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Grimm unterlag bei der HSG Wettenberg mit 29:34, was einen weiteren Dämpfer der Aufstiegsträume bedeutete.
Die HSG Gedern/Nidda gab im Duell beim Mitanwärter auf einen der ersten Plätze zunächst eine gute Figur ab. In der ersten Phase des Spiels lagen die Wetterauer oftmals in Front. Nach einer 12:10-Führung (25.) Minute schlichen sich dann plötzlich die Fehler in Spiel der Gäste ein. Mangelnde Cleverness in der Abwehr führte zu Gegentreffern, so dass es schließlich mit einem 15:15-Unentschieden in die Kabine ging. Den Ausgleichstreffer kassierte Gedern/Nidda gar in Überzahl. Nach der Halbzeit war Gedern/Nidda 19:17 vorne, kassierte dann aber vier Gegentreffer in Folge und verwarf wie schon in der ersten Halbzeit vier Siebenmeter. Trotzdem blieb die Grimm-Truppe im Spiel, mit guter erster und zweiter Welle fand man immer wieder die Lücken. Vieles deutete auf einen Auswärtssieg hin, denn die Zwischenstände lauteten 21:23 (49.), 25:27 (52.) und 28:29 (57.). In der Schlussphase kamen die Gäste mit der umgestellten Abwehr der Wettenberger überhaupt nicht zurecht. Die letzten sechs Tore des Spiels gingen alle auf das Konto der HSG Wettenberg II, die plötzlich schnell und zielstrebig agierte und im Endeffekt den längeren Atem bewies. "Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, da wir über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft waren", erklärte HSG-Männerwart Martin Schindler.
HSG Gedern/Nidda: Weber, Schuldt; Guichard (1), Becker, M. Haas (4/1), Andreas Haas, Müller (2), C. Haas (10/2), Pfaff (4), Schindler (4), Achim Haas, Lambmann (4).
Zuletzt geändert am: 27.10.2009 um 11:31







