Kuriose Zeitstrafe gegen Gedern/Nidda - Gegner bereitet noch wenigste Probleme
Gedern/Nidda (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben in der Bezirksliga A Gießen auch ihr zweites Saison-
HSG Gedern/Nidda - HSG Nordeck 32:22
spiel klar gewonnen. Gegen die HSG Nordeck erzielte die Mannschaft von Trainer Samir Muratoglu einen souveränen 32:22 (19:13)-Erfolg.
Mit einer schnellen 3:0-Führung deutete sich früh die Überlegenheit der Gastgeber an. Zu viele überhastete Angriffe, technische Fehler und Unkonzentriertheiten führten aber dazu, dass die Gäste am Ball blieben. Über die Spielstände 10:7 und 13:9 zog die Muratoglu-Truppe dann auf 18:11 weg, zur Pause lag der Favorit mit 19:13-Toren in Front.
Häufig in Überzahl
Spielerisch waren die Handballer aus Gedern und Nidda auch im zweiten Abschnitt klar überlegen. Häufig durften sie zudem in Überzahl agieren. In einem fairen Spiel setzte es für die HSG Gedern/Nidda nur eine Zeitstrafe, und die war kurios, denn Tobias Lambmann wurde sanktioniert, weil er während einer Spielunterbrechung zum Bodenwischen unerlaubt aufs Spielfeld gelaufen sein soll. Obgleich sich immer wieder Konzentrationsmängel einschlichen, hatten die Gastgeber das Geschehen in der zweiten Hälfte gut im Griff. Die A-Jugendlichen Christo Skouteris im Tor und Johannes Eckhardt konnten sich in einem gut funktionierenden Team so Bestnoten verdienen.
„Das Ergebnis hätte leicht höher ausfallen können. Am kommenden Spieltag in Lich werden wir uns steigern müssen, wenn wir gegen einen stärkeren Gegner bestehen wollen“, sagte HSG-Männerwart Martin Schindler.
HSG Gedern/Nidda: Weber, Skouteris; Guichard (4), Müller (4/1), Haas (10/1), Eckhardt (1), Pfaff (4), Präger (1), Schindler (2), Becker (1), Schäfer (5). Lambmann. v







