Vermeidbare Niederlage kassiert
HSG Gedern/Nidda II fehlen zwei Stammkräfte und trotzdem wäre im Heimspiel mehr drin gewesen
NIDDA (ebi). Ohne die arrivierten Kräfte Feth und Mänche setzte es eine vermeidbare 15:21 (8:11) Niederlage für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II gegen die TSG Leihgestern II. Unzufrieden zeigte sich dementsprechend Tobias Lambmann nach der Partie. Unter den bestehenden personellen Umständen hatte der Coach noch vor der Partie geäußert, dass Punkte in dieser Partie eher überraschend wären, doch nach dem Verlauf der Partie waren sie nicht unmöglich. Doch anstatt mit Konsequenz und Aggressivität in der Defensive Bälle zu gewinnen, sahen sich die Fleischer, Grauling und Co, früh mit 0:3 (10.) im Hintertreffen. Auch in der Folgezeit versäumten es die jungen HSG Akteurinnen, im Angriff ruhig und konzeptionell aufzubauen und durch gute Vorbereitung und strukturierte Arbeit den Rückraum besser als im Hinspiel in Position zu bringen. Kopflos und immer wieder in Einzelaktionen verstrickt, rannten die HSG´lerinnen an und gerieten beim 3:9 (22.) weiter in Rückstand. Im Gefühl, das Spiel sicher im Griff zu haben, ließ Leihgestern nun etwas nach und die Wetterauerinnen konnten sich zur Halbzeit auf 8:11 herankämpfen.
Nach der Pause fiel acht Minuten lang überhaupt kein Tor, ehe die Gäste auf 8:12 erhöhten. Nun allerdings schien auf Seiten der Gastgeberinnen der Kampfgeist erwacht zu sein, denn sie verkürzten auf 11:14 (43.). "Das war sicher unsere beste Phase, aber was dann folgte, hat mich schon geärgert", so Lambmann. Schnell verfielen seine Spielerinnen in das Muster der bisher absolvierten Spielzeit: Einzelaktionen, mangelnde Durchschlagkraft und inkonsequentes Deckungsspiel öffneten den, "wahrlich nicht starken" Gästen Tür und Tor zum 20:12 (54.). In der Folge konnten die Gastgeberinnen das Ergebnis zumindest etwas verträglicher gestalten. "Ich kann den A-Jugendlichen erst einmal keinen Vorwurf machen, aber insgesamt haben wir zu konzeptlos und eigensinnig gespielt. Ich habe eine wesentlich geschlossenere Mannschaftsleistung erwartet. Das Fehlen von Clarissa und Katja hat sehr geschmerzt", wusste der Coach, dass den jungen Spielerinnen neben der Geschlossenheit auch Cleverness, Abgeklärtheit und Feinabstimmung untereinander fehlten.
TSG Leihgestern: Teichner, Schnabelt; Güth, Gondurack (6/2), Marschall von Bieberstein (1),Volk (1), I.Vowinkel (3), J.Vowinkel (1), T.Vowinkel (3), Fillisch (1), Petry (1), Scheffer (3), Englert (1), Bamalami.
HSG Gedern/Nidda II: Stroh, Schrempf; Benz (1), Fleischer (1), Dous, Grauling (1/1), K.Appel, N. Appel (2), H. Appel, Tennent, Eisenacher (3/2), Böhning (7/2), Peppel.
Zeitstrafen: 2:8 Minuten. - Siebenmeter: 8/5 - 2/2. - Schiedsrichter: Fenchel (HSG Münzenberg). - Zuschauer: 50
Quelle: Kreis-Anzeiger (02.02.09)
Zuletzt geändert am: 02.02.2009 um 12:08







