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Struktur und Ruhe im Angriffsspiel

Bezirksoberliga Frauen: Zweite Formation der HSG Gedern/Nidda kreuzt Klingen mit TSG Leihgestern II

(ebi). Nach einer Woche Spielpause gehen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II am heutigen Samstagabend wieder an den Start im Kampf um die Punkte. Um 18 Uhr reisen die Wetterauerinnen zur Auswärtspartie nach Linden und kreuzen dort mit der TSG Leihgestern II die Klingen. Bisher ist die Bilanz der Lambmann-Truppe mit 0:8-Punkten eher mager und es wird Zeit, dass die junge Mannschaft mit dem Punktesammeln beginnt. "Wir haben ein recht großes Problem im Angriff", weiß der Coach der HSG II. "Wir haben die freie Zeit genutzt und versucht mehr System, Struktur und Ruhe in unser Angriffspiel zu bringen. Ich hoffe, dass uns das gelungen ist", ist sich Lambmann sicher, in der Defensive recht gut vorbereitet zu sein.

Die Abgänge von Clarissa Feth und Katja Mänche schmerzen die Bezirksoberliga-Handballerinnen sehr und haben den, schon in der vergangenen Saison mageren Angriff zudem geschwächt. Zudem machen die wechselnden Besetzungen im Training eine konzentrierte und kontinuierliche Arbeit schwer. Zwar unterstützen mit Schnarr, Wolf und Thun drei Spielerinnen aus dem Kader der ersten Mannschaft die zweite Garde, doch brauchen auch diese Spielerinnen noch einige Zeit, um in höherem Maße Verantwortung zu tragen. So hängen die Trauben auch heute bei der Oberliga-Reserve der TSG Leihgestern recht hoch. Schon in der vergangenen Saison taten sich die Wetterauerinnen schwer gegen das Team aus Linden. Zwar schaffte man im Hinspiel ein knappes 21:22, wusste aber im Nachhinein, dass der Sieg leichtfertig verschenkt wurde. Dies soll diese Saison anders werden, geht es nach Tobias Lambmann.

Große Hoffnung setzt der HSG-Coach in den Einsatz von Katha Böning und Berit Thun, die gemeinsam der Deckung den nötigen Halt geben sollen. Dies wird gegen die körperlich und im Zweikampf starken Leihgesternerinnen auch von Nöten sein, um möglichst lange und erfolgreich gegenzuhalten. Fehlen werden mit großer Sicherheit Katha Appel und Katrin Stauch, die beide krankheitsbedingt aussetzen werden. "Wir werden die Fehlenden mit A-Jugendlichen ergänzen und somit mit einem vollen Kader antreten", ist sich Lambmann jedoch nicht sicher, ob die Quantität alleine ausreichen wird, um endlich die ersten Punkte einzufahren.

Quelle: Kreis-Anzeiger (24.10.09)


Zuletzt geändert am: 24.10.2009 um 14:18

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