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"Spiel mit, hier spielt sich was ab!" - das erste Ostercamp der HSG war ein voller Erfolg

Getreu dem Motto "Spiel mit, hier spielt sich was ab!" stand die sportliche Betätigung der Kinder und natürlich der Spaß am Spiel im Vordergrund des Camps. "Weg von PC und TV, stattdessen sportlich aktiv sein, die Kids zum Sporttreiben animieren und motivieren war das große Ziel", betont HSG Jugendleiter Christian Haas, in dessen Hände die Planung des Camps lag. Gemeinsam mit Alexander Schmidt, Nikolett Nagy sowie Isabell Schüler, die das Camp im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres als Projekt begleitete, leitete Haas die 44 Teilnehmer an. Temporäre Unterstützung erhielten die vier durch Bärbel Thun, Stefanie Thiele und Claudia Pfaff. "Für die Jüngeren", so Haas, "ist es schon cool, dass da Aktive aus der 3. Liga und auch aus der ersten Männermannschaft der HSG dabei waren. Das Alter der Teilnehmer bewegte sich zwischen sieben und 14 Jahren, rund die Hälfte war zuvor weder bei der HSG angemeldet noch im Kontakt mit dem kleinen runden Leder gewesen. Primär sei es aber nicht darum gegangen, die Kinder nur für den Verein zu gewinnen, sondern ihnen die (Ferien-) Zeit mit sportlichen Aktivitäten zu versüßen. Dennoch war das Camp freilich auch Werbung in eigener Sache - und das sogar sehr erfolgreich, schließlich hat die Spielgemeinschaft bereits elf Neuanmeldungen zu verzeichnen.
Zunächst einmal ging es jedoch weniger um den Handballsport, dem man sich erst langsam annäherte. Zu Beginn des Trainingsreigens stand erst einmal der Kommunikationsaspekt im Mittelpunkt. Es folgte das Schuhhockey-, Basketball- und Fußballturnier, ehe nach einer weiteren Pause die dritte und letzte Tageseinheit anstand - dieses Mal ein Biathlonturnier. "Das Camp war so geplant, dass es abwechslungsreich und vielfältig ist. Auch die Ausbildung der Kinder in unserem Training ist nicht nur auf den Handballsport ausgelegt, sondern sehr vielseitig", sagt der Gymnasiallehrer. Am zweiten Tag standen vormittags koordinative Grundlagen auf dem Programm: Übungen zum Prellen, Passen und Fangen gepaart mit Aufgaben zur Gleichgewichts-, Orientierungs, Rhythmus- und Reaktionsfähigkeit. "Auch das war einer unserer Schwerpunkte", so Haas. Immer mehr Kinder und Jugendliche weisen heutzutage in diesen Bereichen Defizite auf. Der Sportlehrer erklärt: "Gerade in diesem Alter sollte man den Schwerpunkt auf das Koordinationstraining legen, damit die Kinder auf vielfältige Weise das Springen, Laufen und Werfen erproben und festigen können." Mit weiteren Ballspielen näherten sich die Teilnhemer allmählich dem Handballspiel an, überdies diente ein aufgebautes Trampolin als Attraktion. Am Abschlusstag lag der Schwerpunkt zunächst beim Werfen. Die mittägliche Turneinheit stand ganz im Zeichen der Motorik, ehe das Camp mit einem Handballturnier beendet und einem Abschlussgrillen mit Kindern, Eltern und Betreuern abgerundet wurde.
Haas´ Bilanz der drei Tage fällt rundum positiv aus: "Ich war begeistert vom Engagement der Kinder, die trotz des tollen frühsommerlichen Wetters jeden Tag vollzählig und mit großer Motivation in der Halle erschienen. Ein Dankschön an die Betreuer, die Eltern und die Sponsoren. Uns hat es allen ernorm viel Spaß bereitet und das Camp wird aufgrund des großen Erfolges im nächsten Jahr definitiv seine Fortsetzung finden."

Zuletzt geändert am: 30.07.2014 um 12:10