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Siegreich ins neue Jahr gestartet

Musste man im Hinspiel eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen, gelang auf dem heimischen Parkett in Nidda Revanche im Duell der ehemaligen Oberligisten gegen die HSG Fernwald. Mit einem 28:20 (14:9) Heimsieg entschieden die Jungdamen der HSG Gedern/Nidda das vierte Aufeinandertreffen für sich. Beide Mannschaften kennen sich gut, so dass man mit taktischen Raffinessen auftrumpfen musste. „Wir haben uns die letzten Trainingseinheiten sehr gut auf den Gegner eingestellt. Wir kennen deren Spielmacher und den Spielaufbau. Ohne uns Lumpen zu lassen, haben wir aus alten Fehlern Konsequenzen gezogen.“ fasst Präger zusammen.
Zwar lag man beim 2:3 noch im Hintertreffen, allerdings benötige man die ersten Minuten um sich nach der langen Winterpause zu orientieren. Im Spielverlauf stabilisierte sich das Konzept der heimischen HSG zunehmend. Die gewohnten Pass- und Laufwege der Fernwalderinnen wurden frühzeitig bekämpft, leichte Ballgewinne waren aufgrund des guten Stellungsspiels die Folge. Verdient gingen die Präger-Schützlinge mit einer 14.9 Führung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff gab es ein kurzes Aufbäumen aus Fernwald, so dass diese bis auf zwei Tore herankamen. „In der Phase haben wir im Angriff zu lässig gespielt. Selbstverschuldete technische Fehler haben uns in die Rückwärtsbewegung gezwungen.“ reflektiert Präger kritisch. „Wir brauchten auch in der 2.Halbzeit eine gewisse Vorlaufzeit um ins Spiel zu finden.“ Zu mehr Gegenwehr kam es aber nicht mehr. Zwischen der 36. und 51. Minute drückten die Wetterauerinnen den Gästen wieder ihr Spielkonzept auf's Auge, so dass die letzten neun Minuten mit einem positiven Schlussspurt ausgespielt werden konnten.
„Man darf nicht vergessen, dass Fernwald eine starke Mannschaft ist. Der rückblickende Spielverlauf kam nur so zustande, weil die Frauschaft vorab sehr gute Trainingseinheiten bestritten hat. Wir sind für Fleiß und Risikobereitschaft belohnt worden. Ich hoffe, dass meine Mädels die letzten zwei Wochen nachhaltig verinnerlichen und wir noch weitere positive Momente herausspielen können.“ blickt Präger zurück und voraus.

Im Stenogramm
HSG Gedern/Nidda: Bergmann im Tor; Luft (1), J. Schmeißer (2), Schnarr (6/3), F. Schmeißer (1), Döll (7/2), Prenger (6), Montanaro, Haas (1), Lachmann (4);

HSG Fernwald: Hahn und Pleier im Tor; Mika, Hahn (1), Arzt (2), Schäfer (1), Schaffrath (1), Schmitt (4), Haas (2), Schwarz, Smajek (5), Fuchs (4/3)

 

Ein Bericht von Sascha Präger

Zuletzt geändert am: 16.01.2012 um 15:47

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