Punkt geholt, Punkt verschenkt
Gedern/Nidda II führt mit fünf Toren Vorsprung - Schwung aus Vorwoche mitgenommen
(ebi). Dem überraschenden Sieg gegen Leihgestern ließen die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II den nächsten Punkt folgen. Beim 19:19 (13:10) bei der HSG Langgöns/Dornholzhausen allerdings trauerte Tobias Lambmann am Ende einem Punkt nach: "Nach dem Verlauf der ersten 35 Minuten ist das ein verlorener Punkt. Aber sind wir froh, diesen überhaupt gewonnen zu haben und somit zumindest noch ein Fünkchen Hoffnung, vielleicht doch noch eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt zu haben." Sein Team spielt noch gegen die Abstiegs-Mitkonkurrenten aus Oppershofen und Vollnkirchen. Doch auch diese beiden Teams gewannen am Wochenende ihre Spiele.
Dabei fing alles so gut an und die Appel, Dous und Co. konnten den Schwung der letzten Woche mitnehmen, führten mit 4:1 (7.). Die Abwehr stand gut, zwang den Gegner zu vielen Fehlern und auch im Angriff lief es gut. Dann jedoch zwei verworfene Gegenstöße und einige Unzulänglichkeiten und Langgöns glich aus zum 5:5 (13.). Doch auch davon ließ sich die HSG nicht aus dem Tritt bringen und legte zur Pause wieder auf 13:10 vor.
Nach der Pause erhöhte Gedern/Nidda sogar auf 15:10 (33.). Doch dann kam erneut ein Einbruch und Langgöns glich in der 41. Minute zum 15:15 aus. Das Spiel war nun zerfahren. "Man hat den Mädels angemerkt, wie nach diesem Unentschieden die Verunsicherung wieder zurückgekehrt ist", brachte es Lambmann auf den Punkt. Aber auch die Gastgeberinnen taten sich schwer, vertendelten zu oft den Ball oder vergaben beste Chancen, die Folge waren sechs torlose Minuten. Erst beim 16:15 (47.) erzielte die HSG Langgöns den nächsten Treffer und von nun an wogte das Spiel hin und her. Zweimal noch legten die Wetterauerinnen vor, verpassten es aber, einen zweiten Treffer nachzulegen. Nachdem Langgöns zum 19:19 (58.) ausgeglichen hatte, nutzte die HSG zwei Großchancen nicht. Aus freier Position von Außen wurde die Torfrau der Gastgeberinnen angeschossen und im Zweikampf mit einem technischen Fehler der Ball hergeschenkt, so dass am Ende nur ein Punkt zu Buche stand. "Als wir mit fünf Treffern vorne waren, wurden wir zu gierig, haben die Deckung zu weit geöffnet und diese Räume hat Langgöns genutzt und verkürzt, beziehungsweise ausgeglichen. Zum Schluss müssen wir über den Punkt froh sein, auch wenn es vom Spielverlauf her ein verlorener Punkt war", so das Fazit von Lambmann.
SG Langgöns/Dornholzhausen: Müller, Cusenza (6/1), Bader A., Faber (4), Küster (1), Carfi (2), Münch, Totzeck (4), Heinz (1), Hahn, Lang (1).
HSG Gedern/Nidda II: Stroh, Schrempf; Grauling (1), Tennent (1), Appel K. (8/7), Appel N (1), Mehring, Dous M., Dous S., Benz (3).
Schiedsrichter: Ohrisch (HSG Pohlheim). - Zuschauer : 30. - 7m: 1/1 - 11/9. - Zeitstrafen: 2:2 Min.
Quelle: Kreis-Anzeiger (15.03.10)
Zuletzt geändert am: 18.03.2010 um 10:18







