Nur wollen, bloß nichts erzwingen
Gedern/Nidda II spielt als Letzter beim Vorletzten(ebi). Das nächste Vier-Punkte-Spiel steht an für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II. Im Kampf um den Anschluss ans Mittelfeld der Bezirksoberliga Gießen treten die Lambmann-Schützlinge heute um 18.30 Uhr zum Wetterauderby auswärts beim Tabellennachbarn WSV Oppershofen an. Bereits zwei Siege können die Gastgeberinnen in die Waagschale werfen und für ein wenig Aufsehen sorgte dabei der Triumph gegen den Titelanwärter und Zweitplatzierten TV Lich. "Das ist schon ein Ausrufezeichen und zeigt deutlich, zu was auch Oppershofen alleine vom Kämpferischen her im Stande ist", weiß Lambmann um die Schwere der Aufgabe. Wie schon im vergangenen Jahr wird die Partie in der Wettertalhalle kein Selbstläufer.
Wie auch bei der ersten Mannschaft waren die Umstände im Trainingsbetrieb diese Woche alles andere als optimal. Am Montag fiel die Übungseinheit aus und am Donnerstag waren ebenfalls nur wenige Spielerinnen anwesend. So ist die Zielvorgabe von Lambmann für seine Mannschaft recht deduziert "Wir wollen ordentlich mitspielen und müssen einfach mit der richtigen Einstellung auf dem Platz sein", hofft der Lehramtsstudent auf ein ordentliches Auftreten seiner Mannschaft. Die vergangenen Spiele haben zwar gezeigt, dass für sein Team dort nichts zu holen gewesen ist, doch zumindest gute Ansätze konnte er den wechselnden Besetzungen ein ums andere Mal bestätigen. Hoffnung auf einen positiven Verlauf am Wochenende schürt einmal mehr die Tatsache, dass er personelle Unterstützung zu erwarten hat. Mit Steffi Benz und Berit Thun kehren zwei Stammspielerinnen zurück ins Team und auch Christin Schnarr ist mit von der Partie. Da das Oberligateam erst am Sonntag spielt kann Lambmann wohl letztmalig auch auf die Unterstützung von Katja Eberhardt zählen. Auch hat er die Zusage einiger A-Jugendlichen, bei den ersten Punkten mithelfen zu wollen. "Wir wissen selber, dass bei nunmehr neun Spielen ohne Sieg das Ganze nicht leichter wird, aber es wird auch nichts, wenn wir es erzwingen wollen", sagt der Coach.
Quelle: Kreis-Anzeiger (28.11.09)
Zuletzt geändert am: 28.11.2009 um 13:42







