Nach zwei Spieltagen bestmögliche Punktausbeute
HSG Gedern/Nidda kann sich Schlendrian erlauben
Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben mit einem 34:21-Sieg gegen den WSV Oppershofen die Tabellenführung der Bezirksliga A Gießen übernommen. "Wir hatten vor dem Spiel schon ein bisschen Bammel vor einer möglichen harten Gangart des Gegners", erklärte HSG-Männerwart Martin Schindler. Dass die Gäste aus Oppershofen, die mit Horst Weil immerhin einen ehemaligen Dutenhofener Bundesligaspieler aufboten, keine Schnitte sahen, lag in erster Linie an der guten Abwehrarbeit der Truppe von Trainer Thomas Grimm. Die HSG unterschätzte in ihrem Heimspiel vor rund 100 Zuschauern in der Sporthalle in Gedern den Gegner auch nicht und führte bereits nach zehn Minuten mit 7:1. Nach einer Viertelstunde (13:3) war praktisch schon die Vorentscheidung gefallen. Bis zur Pause (19:9) hielt der komfortable Zehn-Tore-Vorsprung. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Gastgeber das bessere und effektivere Team. Über die Spielstände 27:12 (42.) und 32:15 (46.) wurde der Vorsprung sogar noch ausgebaut. Die letzte Viertelstunde des Matchs war aber nicht nach dem Geschmack von Trainer Grimm. Plötzlich schlichen sich ins Spiel der HSG-Truppe Konzentrationsschwächen und fahrlässige Fehler ein. Die haushohe Führung schwand so Tor um Tor, am klaren Heimsieg änderte dies freilich nichts mehr. "Im Gefühl des sicheren Sieges wurden wir zu nachlässig", sagt Martin Schindler.
Zuletzt geändert am: 22.09.2009 um 10:05







