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Lichtblick Grauling

Achte Niederlage im achten Spiel für HSG Gedern/Nidda II - Abwehr in Ordnung

(ebi). Wieder nichts Zählbares gab es für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II bei der Auswärtsschlappe beim TuS Vollnkirchen. Die 13:20 (6:10) Niederlage bedeutete dabei die achte Niederlage in Folge. Beinahe schon wie das ewig grüßende Murmeltier gleichen sich nicht nur die Spielergebnisse, auch die Kommentare des HSG-Coaches Tobias Lambmann. "Wir haben ganz gut begonnen, das nicht lange halten können. Im Angriff ist unsere Fehlerquote zu hoch und in der Deckung sind wir ganz ok." So schafften es seine Schützlinge zwar in Durchgang eins, den Rückraum der Vollkirchenerinnen im Zaum zu halten, doch dann kamen die Gastgeberinnen im eins gegen eins immer wieder zu Chancen "Wir hatten das soweit gut im Griff und dann bekommen wir nach Einzelaktionen zwei Strafwürfe", beschreibt er die Entstehung des 2:5-Rückstands (12.). In der Folge liefen die Appel, Grauling und Co. diesem Rückstand hinterher. Beim Stand von 5:9 (24.) allerdings schien sich so etwas wie eine Aufholjagd anzubahnen, doch eine Zeitstrafe gegen Schnarr machte die Hoffnungen jäh zunichte.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich kaum etwas am Bild, Gedern mühte sich und machte dabei Fehler, Vollnkirchen glänzte nicht, aber machte die Tore. So prangte dann auch ein frustrierendes 8:14 (43.) von der Anzeigetafel. Die Köpfe auf Seiten der Wetterauerinnen gingen nun nach unten und der Glaube an sich und daran, das Spiel kippen zu können -  beides schwand zusehends. So plätscherte die Partie vor sich hin und letztlich steht erneut eine, mit 13:20 deutliche Schlappe für das Lambmann-Team zu Buche. Aus dem trüben Alltag hob sich die Leistung von Corinna Grauling ein wenig ab. "Heute war es echt OK in der Abwehr, nur im Angriff haben wir zu viele Fehler gemacht. Der Gegner war recht zweikampfstark, sonst wäre hier sicher was drin gewesen", zog Lambmann sein Fazit.

TuS Vollnkirchen: Muskat, Noack; Kauß (2), N. Friedrich, Vogt, H. Friedrich (1/1), Schneider (2), Olms (3), Förster (1), Roberts (7), Opl, Becker, Köhler (4) Henning.

HSG Gedern/Nidda II: Schrempf; Stroh; Link (3), Dous, N.Appel, H.Appel (1), Grauling (6/1), Schnarr (2), Wolf, Tennant, Thun (1), Stauch.

Schiedsrichter: Strasheim (TSV Griedel). Zuschauer: 30.

Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Thun/2, H. Appel, Schnarr bei der HSG).

Siebenmeter: 2/1 - 1/1.

Quelle: Kreis-Anzeiger(16.11.09)


Zuletzt geändert am: 16.11.2009 um 10:03

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