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Kurzen Weg nach Florstadt nicht umsonst antreten

HSG Gedern/Nidda II hat aus Hinspiel und aus der Vorwoche noch etwas gutzumachen

GEDERN (ebi). Im Hinspiel setzte es eine bittere 22:25-Niederlage für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda zu Hause gegen den Aufsteiger von der SU Nieder-Florstadt. Heute Abend um 18:15 Uhr kommt es erneut zum Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. Und nun wollen sich die Lambmann- Schützlinge natürlich für eben diese Pleite revanchieren. Aber damit nicht genug. Auch die für den jungen Coach indiskutable Leistung der Vorwoche, die mit der deutlichen Niederlage gegen Leihgestern einher ging, soll vergessen gemacht werden. Zu viele Einzelaktionen im Angriff, wenig Struktur und gebundenes Spiel, sowie eine harm- und zahnlose Deckungsreihe - fast könnte man meinen, es handle sich um einen Nachbericht des vergangenen Spiels, aber auch im Hinspiel gegen den Konkurreten aus dem Westen der Wetterau zeichneten diese Merkmale das Spiel der HSG aus. Die Gründe seinerzeit lagen laut Lambmann in der Einstellung. Mangelnde Trainingsbeteiligung, zu wenig Einsatz und Konsequenz führten zur Heimpleite. Dies soll am heutigen Abend anders werden. Doch die Oberligareserve ist gewarnt vor den Gastgebern "Florstadt hat im Verlauf der Runde gezeigt, dass sie sicher kein Abstiegskandidat sind", weiß Lambmann. Anlass zu dieser Folgerung ist dabei nicht zuletzt der überraschende Punktgewinn bei den starken Herbornerinnen in der Vorwoche. Derzeit rangieren die Aufsteiger mit 11:15 Punkten auf Rang acht und haben ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Es ist also davon auszugehen , dass die Gastgeberinnen alles dran setzen werden, ihr Punktekonto aufzustocken und so den Abstiegsregionen fern zu bleiben. Besonders beeindruckt hat den HSG-Coach das Kollektiv der Sportunion. Insgesamt gut aufgestellt sei der Gastgeber mit durchweg gefährlichen Akteurinnen. Besonderes Augenmerk legt er auf drei Spielerinnen der Gastgeberinnen. Bereits im Hinspiel und auch in den anderen Begegnungen waren es immer wieder die spielstarken und wurfgewaltigen Dielmann, Onetiu und Pavlovic, die ihre Farben führten und als Vollstrecker hervortraten. Doch für Lambmann zählt ebenfalls nur ein Sieg "Wir haben etwas gut zu machen für das alles andere als berauschende Spiel vergangene Woche", hofft der HSG-Trainer auch, dass mit den Rückkehrerinnen Clarissa Feth und Katja Mänche (halfen im Oberligateam aus) wieder mehr Ordnung und Struktur in das Spiel seiner Mannschaft kommt. Besonders eine deutliche Steigerung der Deckungsleistung wird erforderlich sein, will die HSG II den guten Verlauf der Runde bestätigen und sich an die Spitze des Mittelfeldes der Bezirksoberliga setzen.

Quelle: Kreis-Anzeiger (07.02.09)

Zuletzt geändert am: 07.02.2009 um 12:24

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