Keine Angst vor Gedern
FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra will Spitzenreiter ärgern – mit Neuzugang?
Rotenburg. Auswärts beim verlustpunktfreien Mitaufsteiger HSG Gedern/Nidda hoffen die Oberliga-Handballerinnen der FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra morgen um 17.30 Uhr endlich einmal auf einen vollzähligen Kader. Möglicherweise ist auch ein ganz neues Gesicht dabei.In Altenhaßlau haben die Gäste zuletzt ihr Potenzial angedeutet. Diesmal hat Trainer Matthias Gerlich möglicherweise erstmalig sein Wunschaufgebot beieinander. Zum einen wird Martina Grau, zuletzt 14-fache Torschützin, eventuell erneut mitwirken. Doch ihr Coach stellt klar: „Ein Dauerzustand wird das wohl nicht, da sie ja in Wiesbaden als Einsteigerin in den Lehrerjob jetzt andere Prioritäten setzen muss.“
Überdies hat Gerlich allerdings mit der aus der Slowakei stammenden Dominika Tvrdonova noch ein weiteres Ass im Ärmel. Die 18-Jährige hat ein Praktikum bei einem Rotenburger Zahnarzt begonnen und gilt auf beiden Halbpositionen in ihrer Heimat als großes Talent. Anders als Bundesliga-Leihspielerin Puskasova hat sie ausschließlich eine Spielgenehmigung für die FSG. „Domi trainiert seit dem 26. September mit uns und ist eine tolle Ergänzung zu Daniela und Martina. Insgesamt streiten sich bei uns mit ihr dann sieben Rückraumspielerinnen um drei Positionen.“
Doch weil Training und Spiel zwei verschiedene Paar Schuhe sind, wird sich diese neue Konstellation – so sie sich denn morgen tatsächlich ergeben sollte – unter Wettkampfbedingungen erst einmal finden müssen. „Wir werden sicher Einspielzeit benötigen. Ich hoffe, dass das dann spätestens nächste Woche gegen Baunatal funktioniert“, rechnet Matthias Gerlich morgen durchaus noch mit Abstimmungsproblemen.
Doch obgleich die in ihrer Spielanlage mit Altenhaßlau vergleichbare HSG Gedern/Nidda ihre bisherigen vier Partien gewonnen hat und die Tabelle anführt, malt der Gästetrainer nicht schwarz: „Klar, wir sind Außenseiter. Aber ich hoffe darauf, dass die Mannschaft aus ihren Fehlern der vergangenen Woche gelernt hat und sich nicht wieder so auskontern lässt. In entsprechender Besetzung stehen unsere Chancen dann vielleicht sogar 50:50.“ Seine Forderung ist klar: Einerseits soll sein Team die sich bietenden Gegenstoßchancen ausspielen, andererseits aber auch den Zeitpunkt erkennen, wann es das Tempo herausnehmen sollte.
Erneut können Fans im Mannschaftsbus mitkommen. Dieser nimmt um 14.30 Uhr auf dem Park-and-Ride-Gelände am Rotenburger Bahnhof und eine Viertelstunde später am Feuerwehrgerätehaus in Bebra Passagiere auf.
Quelle: HNA Online
Zuletzt geändert am: 21.10.2011 um 09:44







