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1. Frauen | Jetzt gilt´s für HSG Gedern/Nidda

Datum: 20.02.2010 | Autor: Tobias Lambmann

Ganz wichtiges Heimspiel gegen HSG Worfelden

(ebi). Ein ganz wichtiges Match haben die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda am Wochenende vor sich. Am Sonntag um 16 Uhr (Sporthalle des Gymnasiums Nidda) nämlich treffen die Schützlinge von Rainer Pfaff auf den direkten Tabellennachbarn von der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden.

Die Südhessinnen, seinerzeit unerwartet schwach in die Runde gestartet, haben sich mittlerweile mit 10:4 Punkten in Folge ins Mittelfeld, einen Punkt und Platz besser als die auf Rang sieben liegenden Wetterauerinnen geschoben. Nach dem, für Rainer Pfaff, wenig zufrieden stellenden Pokalauftritt wird es nun wieder ernst im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei sind auf Seiten der HSG Gedern/Nidda absolut deren alte Tugenden gefragt. Kampfgeist, Zusammenhalt und gutes Tempospiel müssen am Sonntag her, wollen die Schleiter, Patz und Co. die Punkte zu Hause behalten.

Dass auch dies kein leichter Gang wird, zeigen die bisherigen Begegnungen der beiden Teams. Schon in der Hinrunde taten sich die Pfaff-Schützlinge in Südhessen schwer und unterlagen letztlich deutlich mit 26:32. Schon damals schien sich dieses Spiel als Schlüsselspiel zu outen, denn seither besteht die positive Serie der Gäste. Für die HSG aus Gedern und Nidda indes bedeutete diese Niederlage ebenfalls den Beginn einer Serie, jedoch weitaus unerfreulicher, was die personelle Situation angeht und mit 2:10 Punkten auch sportlich wenig erfolgreich. Dementsprechend sind auch die Forderungen von Rainer Pfaff an seine Mannschaft "Jeder der im Hinspiel dabei war, sollte darauf pochen, die Klatsche wett zumachen", will der HSG-Trainer mit diesem Spiel und einem Sieg am Sonntag den Rest der Rückrunde einläuten. Im Zuge der wenig konstanten Ergebnisse in der Oberliga ("Irgendwie sind die Ergebnisse wenig verlässlich und jeder nimmt jedem die Punkte ab") will er überdies möglichst die restlichen Spiele alle siegreich gestalten, um ganz sicher zu gehen.

Dabei bauen die Wetterauerinnen auf die Mannschaft, die zuletzt auch im Pokal an den Start ging, und Pfaffs "mageres Häufchen" muss nun alles geben und sich reinhängen, um die Punkte in Nidda zu behalten. Personell lief es diese Woche nicht so gut, denn mit Clarissa Feth und Katja Eberhardt fehlten zwei ganz wichtige Stützen krankheitsbedingt "Ich denke aber, mit einem Training am Freitagabend können beide am Sonntag auflaufen." Worauf es am Sonntag ankommt und welches die besonderen Schwerpunkte beim Gegner sind, weiß der HSG-Chef nur zu gut: "Schon im Hinspiel war Torfrau Bina Voss super drauf und hat in Verbindung mit Ophoff und Löffler auf Außen einen Super- Gegenstoß gespielt. Das gilt es zu verhindern, indem wir sicher und konsequent abschließen und trotzdem eine gute Rückwärtsbewegung praktizieren", will Pfaff noch einmal mahnend und warnend auf seine Spielerinnen einwirken. Aber auch Ilka Fickinger, die spielstarke Allrounderin hat er auf seinem Notizzettel "Wir dürfen sie keinesfalls ins Spiel kommen lassen" weiß er um die Torgefahr der robusten Kämpferin. Diese Punkte und endlich wieder ein "fehlerfreieres und stabileres Spiel" sollen den Ausschlag geben, dass die kommenden Wochen bei der HSG Gedern/Nidda deutlich erfolgreicher werden als die zurückliegenden.

Quelle: Kreis-Anzeiger (20.02.10)

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