Ins letzte Heimspiel nochmal viel Dynamik gepackt
HSG Gedern/Nidda verabschiedet sich mit klarem Sieg von heimischem Publikum
NIDDA (ebi). Einen gelungenen Saisonabschluss vor eigenem Publikum feierten die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in der Oberliga beim 36:26 (16:14) gegen die TSG Worfelden. Die Darmstädterinnen waren mit einer dünnen Personaldecke angereist und so hatte Gedern/Nidda nur in den ersten 25 Minuten kleine Probleme mit den Gästen. Zwar legten die Worfeldenerinnen ein 2:0 (3.) vor, doch die HSG drehte in der Folge die Partie und lag ab dem 6:4 (13.) bis zum 14:12 (25.) stets mit zwei Treffern in Front. "Dann haben wir einen Lauf gehabt und konnten uns etwas besser absetzen" erinnerte sich Pfaff an die folgenden Minuten.
Worfelden scheiterte an der guten Larissa Kuncz im Tor oder verfehlte gar ganz das Gehäuse und so konnten sich die Wetterauerinnen auf 21:12 (38.) absetzen. Besonders das gute Spiel in der ersten und zweiten Welle zeichnete für diesen Spielstand verantwortlich, aber auch im Positionsangriff lief es zunehmend besser. Zeitweise stellte Worfelden seine Deckung um, doch die gewählte offensivere Variante führte zu größeren Löchern in der Gästeabwehr. Diese nutzen die HSG- Rückraumspielerinnen immer wieder im Zusammenspiel mit Nadin Patz.
Aber die Gäste gaben nicht auf und hielten dagegen. Besonders die junge Maria Streun im linken Rückraum glänzte mit Einzelaktionen und hielt ihre Farben beim 20:25 (46.) im Spiel. "Sie ist schon eine starke Spielerin und mit ihren Wacklern ist sie brandgefährlich", sagte Pfaff über Streun. Doch auch seine Spielerinnen drehten nun wieder auf und hielten den Gegner damit auf Distanz. Worfelden passte sich der Temposteigerung an und so entwickelte das Spiel eine hohe Dynamik mit vielen Toren. "Besonders Christiane Löffler mit pfeilschnellen Gegenstößen hat uns immer wieder überrannt, daher sind so viele Treffer gefallen", beobachtete Pfaff. Gut zehn Minuten vor dem Ende gab er auch den Youngsters Christin Schnarr und Berit Thun erneut Einsatzzeiten , ohne dass es einen Bruch im Spiel gab.
Nach dem Schlusspfiff zeigte sich der HSG-Coach sehr zufrieden mit dem Kantersieg und dem Spiel seiner Mannschaft "Das war eine tolle Leistung zum Abschluss hier vor heimischem Publikum. Alle kamen gut zum Einsatz und auch das Ergebnis ist o.k." Einziger Wermutstropfen des letzten Heimauftritts der HSG war für Pfaff die Zuschauerresonanz "Ich habe wirklich mit mehr gerechnet, so schlecht war die Runde doch gar nicht und auch das Wetter war schön, so dass ich schon gedacht habe, dass mehr Leute den Weg in die Halle finden."
HSG Gedern/Nidda: Thun, Kuncz; Patz (6), Pfaff (4), Luh (5), Eberhardt (4), Hess (5/2), Schnarr (1/1), Thun (1), Feth (6), Helmke, Schleiter, Appel, Röder (4).
Worfelden: Haas, Voss; Streun (6), Koszela (5/1), Löffler (7/1), Gerbig (3), Ophoff (3), Bleibdrey, Hofmann, Fassroth, Bendrich (2).
Zeitstrafen: 6:2 Minuten (Eberhardt, Patz, Luh - Streun, Löffler). - Siebenmeter: 3/3 - 3/2. - Schiedsrichter: Reuther/Tobiasch (TV Idstein). - Zuschauer: 150.
Quelle: Kreis-Anzeiger (20.04.09)
Zuletzt geändert am: 20.04.2009 um 11:25







