HSG-Herren tragen weiße Weste
Überhaupt keine Probleme mit Schlusslicht der Spielklasse
(fs). Da schmeckte das Oktoberfestbier. Die Handballer der HSG Gedern/Nidda gewannen auch ihr viertes Punktspiel in der Bezirksliga A Gießen und durften nach dem ungefährdeten 35:21 (19:12)-Sieg gegen den TV Aßlar in der Halle des Niddaer Gymnasiums kräftig in bayerischer Tradition feiern.
Mit 8:0-Punkten nimmt die Mannschaft von Trainer Samir Muratoglu den dritten Tabellenplatz ein und reist kommenden Samstag gestärkt zum direkten Verfolger TUS Vollnkirchen.
Das Spiel gegen Aßlar begann schleppend, da die Gäste das Tempo verlangsamten und sich mit dem Ausspielen ihrer Angriffe viel Zeit ließen. In der 8. Minute glich Aßlar das letzte Mal aus. Die HSG Gedern/Nidda zog über den Zwischenstand von 9:6 (15.) auf 14:8 (22.) davon. Zur Pause lag der Favorit gegen den noch auf den ersten Punkt wartenden Gegner souverän mit 19:12 vorne.
Scheinbar schienen die Schiedsrichter ein wenig Mitleid mit dem Tabellenschlusslicht aus Mittelhessen zu haben, denn nur selten entschieden sie auf Zeitspiel. Auch HSG-Trainer Muratoglu war nicht völlig zufrieden, denn nicht alle von ihm vorgegebenen Abläufe im Angriffsspiel wurden von seinen Schützlingen auch ausgeführt. In Gefahr geriet die haushoch überlegene HSG freilich nicht mehr. Es waren 38 Minuten gespielt, als Haas, Lambmann und Co. erstmals mit zehn Toren führten (24:14). Den rund 150 Zuschauern präsentierte das Heimteam schließlich noch elf weitere Treffer. Aßlar behielt seine Taktik bei, auf langen Ballbesitz aus zu sein und hielt so die wohl einkalkulierte Niederlage einigermaßen in Grenzen. Am Ende stand für den Tabellendritten ein 35:21-Sieg zu Buche.
HSG Gedern/Nidda: Weber; Guichard (5), Müller (5/1), Haas (7), Pfaff (3), Präger (1), Schindler (3), Schäfer (3), Lambmann (4), Eckhardt (1), Becker (3).
Quelle: Kreis-Anzeiger (11.10.2011)
Zuletzt geändert am: 11.10.2011 um 16:59







