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HSG Gedern/Nidda standfest

HSG bleibt vorne dran - TV Gettenau leistet sich Ausrutscher

NIDDA (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben nach ihrem Pokal-Aus das Punktspiel der Bezirksliga A Gießen bei der HSG Pohlheim mit 28:24 gewonnen. Einen Rückschlag im Titelrennen gab es hingegen für den TV Gettenau, der überraschend mit 24:28 in Langgöns verlor.
Die Gäste trafen auf eine junge Mannschaft, gespickt mit vielen technisch gut ausgebildeten Akteuren. Gedern/Nidda ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und hatte dank einer gut stehenden Abwehr das Geschehen weitgehend im Griff. Nach 13 Minuten lag die Truppe von Trainer Thomas Grimm mit 7:3 in Front. Pohlheim kam auf 7:8 heran, doch dann schraubte die HSG die Führung auf 12:7 hoch. Schon im ersten Abschnitt zeichnete sich aber ab, dass Gedern/Nidda an diesem Tag Schwächen im Abschluss offenbarte. Zahlreiche Großchancen wurden leichtfertig vergeben, von acht zugesprochenen Siebenmetern landeten nur drei in den Maschen der Regionalligareserve. Auch nach der Pause setzte sich die schwache Chancenverwertung der Wetterauer fort. Die HSG behielt zwar die Nase vorn, doch selbst trotz zwischenzeitlich klarer Spielstände (15:22/45.) und 18:25 (53.) wurde es zum Schluss nochmal eng. Pohlheim II verkürzte zum 23:25, dann besorgte der an diesem Tag sehr stark spielende Tobias Lambmann mit zwei Treffern de Entscheidung. Insgesamt traf der Linkaußen elfmal ins Schwarze und avancierte mit dieser Quote zum besten Mann dieses Spiels. "Unterm Strich war der Sieg verdient", erklärte HSG-Männerwart Martin Schindler.

HSG Gedern/Nidda: Schuldt, Weber; Schindler (2), Becker (1), M. Haas, Winter, Ritter, Guichard (1), C. Haas (5/1), Müller (6/2), Pfaff (1), Fuß (1), Lambmann (11).

 

Quelle: Kreis-Anzeiger (23.12.08)

Zuletzt geändert am: 23.12.2008 um 17:43

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