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HSG Gedern/Nidda II misslingt auch letztes Heimspiel

Absteiger chancenlos gegen Tabellenneunten - 16 Minuten Wartezeit auf ersten Treffer

(ebi). Nichts wurde es mit dem versöhnlichen Saisonabschluss vor eigenem Publikum und der Wiedergutmachung für die unglückliche Hinspielniederlage beim deutlichen 9:21 (4:11) der Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda gegen den WSV Oppershofen.

All die guten Vorsätze und Bekenntnisse der Lambmann-Sieben waren schon beim 0:8 nach 14 Minuten dahin. "Oppershofen hat beinahe 3:3 gedeckt und unseren Rückraum fast in Manndeckung genommen, damit sind wir überhaupt nicht zurecht gekommen", wusste der HSG-Trainer auch die Gründe für den völlig misslungenen Auftakt seiner Mannschaft. 16 Minuten dauerte es, bis seine Mannschaft den ersten Treffer zum 1:8 (16.) erzielte. Erst von diesem Zeitpunkt an fingen sich die Appel, Grauling und Co. etwas und agierten im Angriff deutlich beweglicher und mehr in der Kleingruppe. Aber auch die Deckung stabilisierte sich nun zunehmend. Zum einen vermieden die Wetterauerinnen durch das bessere Angriffsspiel die bis dato so oft gelaufenen Konter der Gäste, zum anderen stand die Defensive der Gastgeberinnen nun erheblich sicherer. Die Folge war schließlich auch im Spielstand abzulesen, denn von nun an gelangen der HSG wenigstens noch drei Treffer bis zur Pause. Aber auch die Gäste schafften es nun kaum noch, durch die Defensive der HSG zu stoßen. Entsprechend gelangen auch dem WSV Oppershofen in den verbleibenden 14 Minuten nur noch drei Treffer zum 4:11- Pausenstand aus Sicht der Gastgeberinnen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schaffte die Lambmann-Sieben dann zwar schnell den fünften Treffer zum 5:11 (31.) doch danach ähnelten die Bilder denen der ersten Hälfte. Erneut schaffte es die junge Oberligareserve nicht, sich entscheidend durchzusetzen und heran zu kämpfen. Im Gegenteil, Oppershofen gelang ein 5:0-Lauf, der zum 16:5 (42.) führte. Die Vorentscheidung war gefallen und von nun an schien die HSG befreit und lockerer auf zu spielen. "Wir haben dann etwas besser agiert und auch klare Chancen genutzt, den Gast auch mal zu Fehlern gezwungen.

Letztlich war aber nicht mehr drin als das 9:21, was wieder eine deutliche Schlappe darstellt", so das Fazit des scheidenden Trainers Tobias Lambmann, der traurig hinzufügte: "Schade, dass der Abschied vor eigenem Publikum nicht positiver verlaufen ist, aber mit den derzeitigen Möglichkeiten ist einfach nicht mehr drin."

HSG Gedern/Nidda II: Schrempf; Grauling (1/1), N. Appel, H. Appel, S. Dous, Tennant (1), K. Appel, M. Dous, Gouissoma (2), Mehring (2), Böning (3).

Oppershofen: Heller, Bachenheimer; Simon, Hofmann, Barisch (1), Schimpf, Weil (1), Richter (1), Bayer (5/1), Grohmann (4), Hobler (2), Witzenberger (2), Kißler (4/2), Exner.

Schiedsrichter: Schindel (Kleenheim). - Zuschauer: 15. - Zeitstrafen: 6:6 Minuten (HSG: H. Appel 2, Böning - WSV: Schimpf 2, Exner). - 7m: 4/1 - 4/3.

Quelle: Kreis-Anzeiger (12.04.10)


Zuletzt geändert am: 12.04.2010 um 11:10

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