Gedern/Nidda II will es wissen
(ebi). Trotz des zweiten Spiels ohne Niederlage in Folge scheint der Traum vom Klassenerhalt für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda wohl nur noch theoretischer Natur zu sein. Der heutige Gegner der Wetterauerinnen, der TuS Vollnkirchen (Samstag 15.30 Uhr, Sporthalle Gymnasium Nidda) nämlich, als auch der WSV Oppershofen siegten ein wenig überraschend am vergangenen Wochenende und konnten so den Abstand zur HSG weiter vergrößern. Um wenigstens die theoretischen Hoffnungen noch aufrecht zu halten, wollen die Lambmann-Schützlinge gegen den Drittletzten heute ihre kleine Serie weiter ausbauen und mit dann fünf Punkten den Anschluss an den Vorletzten aus Langgöns (8:26 Punkte) herstellen. Dass dieses Unterfangen kein leichtes wird, dessen ist sich Lambmann bewusst: "Vollnkirchen spielt dieses Jahr weit unter seinen Möglichkeiten." Dies zeigt auch der Sieg letzte Woche gegen die bis dato stark aufspielenden Aufsteiger aus Waldernbach. Trotzdem haben Appel, Stauch und Co. aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.
Dort nämlich scheiterten die Wetterauerinnen einmal mehr an ihrer mangelhaften Chancenverwertung und dem schwachen Rückzugverhalten in Durchgang zwei: Für den Trainer ist es besonders wichtig, dass sich seine Mannschaft, neben der verbesserten Chanceverwertung, auch in der Deckung wieder kompakt und konzentriert präsentiert. "Wenn wir so decken wie zuletzt und dagegen halten, dann haben wir sicher gute Mittel gegen die Vollnkircher Angreiferinnen", so der Student.
Personell gibt es seit langem wieder einmal positive Nachrichten, denn außer der lange angekündigten privaten Abwesenheit von Yana Gouissoma sind alle HSG-Spielerinnen fit und an Bord. "Egal wie die Chancen auf den Klassenerhalt stehen, wir wollen weiter Gas geben und noch den ein oder anderen Punkt ergattern", gibt sich Lambmann kämpferisch.
Quelle: Kreis-Anzeiger (20.03.10)
Zuletzt geändert am: 20.03.2010 um 13:36







