Startseite

Gedern/Nidda fällt ans Tabellenende

Beim aktuellen Tabellenführer chancenlos - "Wir werden jetzt Nerven nicht verlieren und konzentriert weiter arbeiten"
 
NIDDA (fs). Die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II zieren nach drei Spieltagen das Tabellenende der Bezirksoberliga Gießen. Beim Aufsteiger und aktuellen Tabellenführer TuS Waldernbach kassierte die Truppe von Trainer Tobias Lambmann eine deutliche 18:32-Niederlage.
Schon in der ersten Hälfte, als den Wetterauerinnen bei 16 Gegentreffern nur sechs eigene Torerfolge gelangen, fiel die Entscheidung in einem einseitigen Spiel. Die Reserve des Oberligisten geht mit ihrem dünnen Kader schweren Zeiten entgegen und ist in dieser Verfassung ganz klar ein Abstiegskandidat in der höchsten Spielklasse des Handbezirks Gießen. "Wir werden jetzt die Nerven nicht verlieren, sondern konzentriert weiter arbeiten. Dass es schwer wird, wussten wir im Vorfeld", erklärte HSG-Coach Tobias Lambmann. Auch diesmal war der junge Übungsleiter mit dem Angriffspiel seiner Mannschaft nicht zufrieden. "Wir haben an die 20 technischen Fehler im Angriff gemacht. Das sind zu viele, um überhaupt den Hauch einer Chance zu haben", befand Lambmann. Aufsteiger Waldernbach nutzte die Fehler oftmals eiskalt mit Tempogegenstößen aus und hatte auch einen starken Rückraum auf dem Feld stehen, gegen den die HSG auch mit einer zwischenzeitlichen offensiven 6:0-Deckung nichts ausrichten konnte.
Offen hielten die Wetterauerinnen das Match eigentlich nur in der Anfangsphase. Dann warf Gegner Waldernbach Tor um Tor. So stand es nach 13 Minuten 9:3 und nach 24 Minuten 14:5. Der klare Pausenstand (16:6) spiegelte die Leistungsunterschiede beider Teams wider. Obgleich sich in der zweiten Halbzeit das konzeptlose Angriffspiel der HSG Gedern/Nidda II fortsetzte, gelangen den Lambmann-Schützlingen immerhin doppelt so viele Treffer wie in der ersten Hälfte. An der klaren Niederlage beim starken Neuling änderte sich freilich nichts. "Mehr als 18 Tore waren für uns in diesem Spiel nicht drin", so ein enttäuschter Tobias Lambmann.

Gedern/Nidda II: Stroh; Grauling (6/1), Tennent, K. Appel, Stauch (3), Benz (4), Thun, Dous, Böning, Wolf (1), Schnarr (4).

Quelle: Kreis-Anzeiger (05.10.09)

Zuletzt geändert am: 05.10.2009 um 11:29

Zurück