Für HSG Gedern/Nidda geht es im letzten Spiel um alles
Ein Punkt fehlt, um Klasse sicher zu halten - Gastgeber will noch Vizemeister werden
(ebi). Die Ausgangssituation vor dem letzten Spiel der Handballsaison 2009/2010 ist eindeutig für die HSG Gedern/Nidda. Wenn die Wetterauerinnen am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle Münchholzhausen gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen antreten, dann benötigen die Pfaff-Schützlinge zwingend noch einen Punkt, um den Klassenerhalt ganz sicher in der Tasche zu haben.
Das die Schleiter, Patz und Co. dabei auf einen schweren Brocken treffen, dessen sind sich alle bewusst. "Es wird sicher sehr schwer werden, den fehlenden Punkt zu holen, aber wir müssen mit viel Glaube, Wille und Kampf alles daran setzen, um dieses Ziel zu erreichen", freute sich Pfaff über die gute Trainingsbeteiligung in den vergangenen Einheiten. "Es scheinen alle verstanden zu haben, was die Stunde geschlagen hat und wie wichtig das am Sonntag ist", will der Architekt mit dem nötigen Fingespitzengefühl den Ernst der Lage deutlich machen, ohne dabei Angst zu schüren. Auch sein Gegenüber, Klaus Schmidt sieht in der Begegnung eine ganz schwierige Aufgabe. "Ich rechne mit einer Mannschaft, die kämpferisch alles geben wird, dazu geht es für Gedern/Nidda einfach um zu viel." Doch
"Es scheinen alle verstanden zu haben, was die Stunde geschlagen hat."Rainer Pfaff, Trainer HSG Gedern/Nidda auch die Gastgeberinnen denken gar nicht daran, den Gegner oder die Partie einfach auf die leichte Schulter zu nehmen. Während es für die Wetterauerinnen noch darum geht, letztlich Zweifel am Klassenerhalt aus eigener Kraft zu beseitigen, wollen die Wetzlarerinnen alles tun, um den Vizetitel doch noch zu holen. Dies wäre die Krönung einer sehr guten und erfolgreichen Saison für die Grün-Weißen, während ein Sieg für Gedern das glückliche und positive Ende einer emotional sportlichen Achterbahnfahrt bedeuten würde.
Besonderen Respekt hat Trainer Rainer Pfaff dabei vor den Rückraumakteurinnen Johanna Müller und Caro Kraft, sowie der pfeilschnellen Konterspielerin Nicole Schäfer auf der rechten Außenbahn. "Wir werden sehen, ob und was wir uns gegebenenfalls noch einfallen lassen werden, um den Gegner dort in den Griff zu bekommen", wollte sich Pfaff nicht in sein taktisches Konzept schauen lassen. Klaus Schmidt indes sieht in einem Sieg zum Abschluss schönes Ende und Verpflichtung gleichermaßen: "Wir wollen anschließend noch mit unseren Fans feiern und uns bei ihnen für die tolle Unterstützung in dieser Saison bedanken. Da sind wir es ihnen einfach schuldig zu gewinnen. Außerdem ist das Ende einer Saison auch immer psychologisch wichtig im Hinblick auf die neue Spielrunde", spricht der Trainer der Gastgeber wohl das aus, was Pfaff ebenfalls denkt. Dieser nämlich antwortete auf die Frage nach dem schlimmsten Fall und einem Plan B für Niederlage und Abstieg: "Es gibt keinen Plan B, denn der Plan A wird aufgehen", und somit soll auch für ihn der Sieg psychologischer Pluspunkt für die Saison 2010/11 werden.
Quelle: Kreis-Anzeiger (17.04.10)
Zuletzt geändert am: 17.04.2010 um 10:46







