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1. Frauen | Drittel-Mix treibt HSG Gedern/Nidda an

Datum: 15.11.2008 | Autor: Tobias Lambmann

In Hüttenberg weiterführen, was bisher aufgebaut wurde

GEDERN/NIDDA (mh). Frauenhandball-Oberligist HSG Gedern/Nidda kann vor der Partie beim TV Hüttenberg (Samstag, 18 Uhr) als Zwischenbilanz der bisherigen Runde ein äußerst gelungener "Drittel-Mix" bescheinigt werden. Fast ein Drittel der Oberliga-Saison ist absolviert (sieben von 22 Spieltagen). Und die HSG Gedern/Nidda wollte gerne im oberen Drittel der Tabelle mitmischen, formulierte Trainer Rainer Pfaff vor Rundenbeginn. Derzeit ist das Team Dritter von zwölf Konkurrenten. Punktlandung.
Passend zu den Zahlenspielereien trifft das Pfaff-Team auf den Drittletzten der Spielklasse, den TV Hüttenberg. "Die müssen, wir wollen", bringt es die Stellvertretende HSG-Leiterin Birgit Appel auf den Punkt. Witzigerweise dasselbe Wortspiel, dass der Gießener Anzeiger in der Vorschau auf die Partie verwendet. Dort ist das Müssen ebenfalls auf Hüttenberg gemünzt, das Wollen zielt jedoch ab auch die Oberliga-Kolleginnen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die gerne gegen Schlusslicht Nied punkten möchten.
Hüttenbergs Trainer Peter Küster möchte den zweiten Saisonsieg mit folgendem Rezept bewerkstelligen: "Wir müssen genauso robust und aggressiv wie Gedern agieren. Es ist unser Heimspiel, da dürfen wir uns nicht so ohne weiteres die Butter vom Brot nehmen lassen." Fürs Brote schmieren steht Lena Hoffmann wieder zur Verfügung, dafür fehlt weiterhin die erkrankte Torhüterin Vicky Wemhöner, so dass sich zu Keeperin Alisa Größer eine Torfrau aus der zweiten Mannschaft gesellen wird.
Kurze AnreiseDie HSG Gedern/Nidda ist nach letztem Stand der Dinge frei von neuen personellen Sorgen. Sandra Mücke wurde wie angekündigt am Knie operiert, eine Prognose über den Heilungsprozess gibt es noch nicht. Der Weg zur Hüttenberger Sporthalle ist übrigens eine der kürzesten Strecken, die das Team in der Oberliga zurücklegen muss. Fast ein Katzensprung für die in Butzbach wohnende Nina Luh, auf deren Treffsicherheit von Rechtsaußen es ebenso ankommen wird wie auf die Durchschlagskraft der Hauptwerferinnen Claudia Pfaff, Katja Eberhardt und Nadin Patz. 

Quelle: Kreis-Anzeiger (15.11.08) 

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