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Damen 1 verlieren knapp im Spitzenspiel

 

HSG Gedern-Nidda - TV Altenhasslau 29 : 28 ( 13 : 14 )

Knapp verlieren die Sandhasen das Derby die HSG Gedern/Nidda in der hessischen Oberliga. Das dritte Spiel war zugleich nach Einschätzungen der Trainer von besonderer sportlicher Brisanz. Beide Mannschaften schenkten sich wenig, zeigten ihr Können auf dem Spielfeld und wollten die Partie für sich entscheiden.

Vor vollbesetzter Halle wurde auf beiden Seiten ein Handballspiel auf hohem Niveau gezeigt, das stets eng war. Der TV Altenhaßlau fand zunächst trotz ungewohnter Umgebung stark ins Spiel, was auch TVA-Coach Louis Rack befand: "Wir hatten einen sensationellen Start." Die HSG Gedern/Nidda war in den ersten zehn Minuten wie gelähmt und wirkte ratlos.

Dem starken Rückraum der Sandhasen wussten die Hausherrinnen zu dem Zeitpunkt nichts entgegenzusetzen. Dies nutzte das Rack-Team aus und erspielte sich eine 6:1-Führung. Aber das sollte noch keine frühe Vorentscheidung sein. In den folgenden zehn Minuten kämpften sich die Spielerinnen der HSG zurück in die Partie und setzten die Anweisungen des Trainers konsequent um. Auf Seiten der Sandhasen kam zu dem eigentlich dominierenden Verlauf viel Pech dazu. "Wir hatten in dieser Phase viele freie Torchancen und trafen entweder die Latte oder den Pfosten", bemängelte der Coach. Das Team von Louis Rack und Uwe Sommerfeld verwandelte zu diesem Zeitpunkt keine dieser Torchancen. Aus diesem Grund waren die Linsengerichterinnen nicht in der Lage, die HSG auf Abstand zu halten, den Vorsprung für sich zu nutzen oder sogar eine fünf Tore Führung auszubauen. So war es der HSG möglich durch eine spielerisch starke Leistung und hohe Motivation den Ausgleich zum 6:6 zu realisieren. Danach war das Spiel wieder offen und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Zur Halbzeitpause konnte der TV Altenhaßlau lediglich eine 14:13-Führung halten.

Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Handballerinnen aus dem Linsengericht viel vor und wollten die Begegnung wieder dominieren. Doch die Unsicherheiten, die sich in der ersten Halbzeit eingeschlichen hatten, wirkten sich noch auf den zweiten Durchgang aus. Das Rack Team konnte das sichere Spiel der HSG nicht entscheidend stören und Fehler provozieren. Dadurch gingen die Hausherrinnen beim 20:19 in der 42. Minute erstmals in Front. Hinzu kam, dass die Vorgaben des Trainers, weiterhin auf Tempo zu spielen, nicht umgesetzt wurden. Die Linsengerichterinnen waren nicht in der Lage, ein gefordertes schnelles Spiel aufrechtzuerhalten. Uwe Sommerfeld dazu: "Die Vorgaben wurden nicht umgesetzt, aus welchen Gründen auch immer, aber es kam der HSG sicher entgegen." Die HSG Gedern/Nidda zeigte Kampfeswillen und durch immer wieder wiederholte Spielvariationen setzten die Spielerinnen aus der Wetterau die geforderten Aufgaben des Trainers um und netzten 50 Sekunden zum 29:28 ein.

Für die Sandhasen war der Bruch zu groß und durch fehlende Alternativen in der Aufstellung konnten die Trainer Rack und Sommerfeld den Spielerinnen wenig Möglichkeiten geben, sich auf der Bank für ein paar Minuten zu sammeln und neue Kraft zu tanken. Deshalb musste sich der TV Altenhaßlau am Ende in einem fairen Spiel mit 28:29 verdient geschlagen geben.

Altenhaßlau: Köpke, Fassing; Ebert, Kempel (2), Kempf (3/1), Konietzny (7), Milos (10/6), Artero, Gebhardt, Kunze (2), Floroiu (4), Raksch.


Zuletzt geändert am: 27.11.2011 um 16:08

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