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Aufsteigerduell klare Sache für HSG Gedern/Nidda

Tabellenführung behauptet – Dajana Uebel macht ganz starkes Spiel und sieben Tore.­

Nidda (ebi). Auch der Mitaufsteiger FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra vermochte die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in der Oberliga nicht zu Fall zu bringen. Im direkten Duell der Aufsteiger setzten sich die Wetterauerinnen vor 250 begeisterten Zuschauern deutlich mit 40:32 (21:14) durch und untermauerte damit Platz eins in Hessens höchster Handballklasse.

Dabei hatte Trainer Christian Breiler unter der Woche vor den zuletzt stärker gewordenen Nordhessinnen gewarnt.

Doch am Spieltag hatte sein Team weniger Probleme als vermutet. Dabei zeigten die Gastgeberinnen zudem, wie variabel sie mittlerweile sind. Mit Dajana Uebel nämlich avancierte eine der jüngeren Spielerinnen zu einer der beiden besten Werferinnen. Nicht nur ihre blitzsauberen sieben Treffer sorgten beim Trainer für ein Sonderlob: „Dajana hat ein richtig gutes Spiel gemacht, das war recht stark.“

Nur ganz zu Beginn holperten die Gastgeberinnen ein wenig und sahen sich schnell mit 0:2 (2.) im Hintertreffen. Und der Aufsteiger aus Nordhessen legte nach und führte auch beim 7:5 (8.) noch mit zwei Treffern. Doch mit dem 8:8 (11.) fanden die Wetterauerinnen nun immer besser ins Spiel.  Die Gäste waren bis dahin über Außen und Kreis und bei unvorbereiteten Abschlüssen seiner Mannschaft zu Treffern gekommen. Doch in der Folge bekam die Defensivabteilung der HSG den Rückraum der FSG zunehmend besser in den Griff „Die bis dahin starke Daniela Andrei hatten wir insgesamt gut im Griff aber dann haben wir auch die Kreise von Martina Grau immer besser eingeengt“, beobachtete Trainer Breiler. Seine Spielerinnen zogen von 11:8 (13.) über14:9 (18.) bis zur Pause auf 21:14  davon „Im Prinzip war da das Spiel schon gelaufen“, sah Breiler sein Team auch nach dem Seitenwechsel weiter forsch aufspielen und den Vorsprung auf 28:17 (39.) ausbauen. Doch die Gäste ließen nicht nach und kämpften weiter aufopferungsvoll. Der Lohn war die Verkürzung des Rückstandes auf 24:30 (47.), was auch daran lag, dass die HSG im Gefühl des sicheren Sieges und daraus resultierenden Nachlässigkeiten nicht mehr ganz so konsequent zu Werke ging.

„Wir haben ein bisschen was ausprobiert und gewechselt. Dass dann bei dem Spielstand nicht alles mehr so konzentriert abläuft, ist nachvollziehbar“, nahm der Coach seine Mannschaft in Schutz. Doch auch in dieser Phase kamen den Fans und Verantwortlichen nie Zweifel auf, dass der Sieg noch in Gefahr geraten könnte. Und so spulten die Wetterauerinnen ihr Pensum herunter und feierten einen ungefährdeten und souveränen Kantersieg.

Oberliga Frauen

HSG Gedern/Nidda ¬– FSG Rotenburg/Baumb./Bebra  40:32 (21:14)

HSG Gedern/Nidda: Thun, Otto; Patz (10/2), Pfaff (7/1), Eberhardt (4), Röder, Hess (6/1), Uebel (7), Thun, Kohler (2), Thiele, Egerer, Schnarr (1), Eisenacher (3).

FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra: Hohmann, Bähr - Golkowski (7), Müller (3), Grau (8/5), Berndt (3), Hohmeister, Richter (3), Konklowsky (4), Andrei, Tryclonova (4), Puskasova.

Zeitstrafen: 6:6 Minuten: HSG Gedern/Nidda (Patz, Thiele, Hess) FSG Rotenburg (Richter, Berndt, Konklowsky)

Siebenmeter: 7:4/5:5

Schiedsrichter: Schäfer/Schäfer (Pohlheim/Marburg)

Zuschauer:  250.

Quelle: Kreis Anzeiger 

Zuletzt geändert am: 25.10.2011 um 22:18

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