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Gedern/Nidda II fehlen im Spiel nach vorne die Ideen

(ebi). Auch im fünften Auftritt der noch jungen Handballsaison bleibt die HSG Gedern/Nidda in der Frauen-Bezirksoberliga sieglos. Beim Spiel in Leihgestern setzte es eine herbe 22:32 (12:17)-Niederlage. Trainer Tobias Lambmann zeigte sich entsprechend enttäuscht: "Wir hatten uns wieder einiges vorgenommen und haben es wieder nicht geschafft, konstant unser Spiel zu machen." Dabei begannen seine jungen Schützlinge gut und hielten den Spielstand immer knapp bei einem Treffer Rückstand bis zum 12:13 (26.). Dabei setzte Lambmann einmal mehr auf die Nachwuchsgarde und nominierte gleich fünf A-Jugendliche. Besonders Anabel Link auf der rechten Rückraumposition machte dem Gegner ein ums andere Mal zu schaffen. Doch auch auf diese hatten sich die Gastgeberinnen schnell eingestellt und so fehlte einmal mehr die Durchschlagkraft aus dem Rückraum. So gestaltete sich das Angriffsspiel der Wetterauerinnen zunehmend behäbig, durchschlagschwach und ideenlos. Die Ratlosigkeit führte dann immer wieder zu leichten Fehlern und diese nutzte die Oberligareserve der TSG Leihgestern aus. Als beim 12:17 die Seiten gewechselt wurden, hatte Lambmann noch Hoffnung, sein Team könne die Partie wieder etwas offener gestalten. Doch auch der Einstieg in die zweite Hälfte gestaltete sich schwer für die Gäste und so zog Leihgestern schnell auf 20:13 (36.) davon. Die HSG wirkte nun niedergeschlagen und ein verworfener Strafwurf sowie zahlreiche leichte Fehler taten ein übriges. Als Leihgestern erstmals beim 24:14 (44.) auf zehn Tore davon zog, da sah es nach einem Debakel aus. Doch plötzlich schien noch einmal etwas Leben in die HSG-Truppe zurück zu kommen. Drei Treffer in Folge zum 21:27 (53.) ließen die Hoffnung aufkeimen, es könne noch einmal knapp werden. Doch der Zwischenspurt entpuppte sich als laues Lüftchen und so steuerten die Hausherrinnen zum ungefährdeten 32:22 Heimsieg.

"Die Mädels mühen sich, aber es braucht eben Zeit."Tobias Lambmann, HSG Gedern/Nidda. Für Gedern/Nidda und Lambmann stehen nun schwere Zeiten an. Personell wird es keinerlei Veränderungen geben "Wir haben mit Katja Mänche gesprochen, aber sie ist derzeit zeitlich absolut nicht in der Lage, uns zu helfen, so gerne sie es würde. Es fehlt uns einfach ein Kopf, der mal ein wenig Struktur und Ordnung hinein bringt. Die Mädels sind allesamt sehr jung und unerfahren, machen einen tollen Job und mühen sich, aber es braucht eben Zeit", sagt Lambmann.

Leihgestern: Schnabelt; Güth, Gondurack (9/4), Volk, J.Vowinkel (4), T. Vowinkel (5), Schaffer (2), Silbermann (9/2), Weidmann (4).

HSG Gedern/Nidda II: Stroh, Schrempf; Grauling (6/3), Tennant, Wolf, Link (6), N. Appel (2), Benz 1), Dous, Mehring, Böning (2/2), H. Appel (3/2), Schnarr (2)


Siebenmeter: 9/6 - 9/7. - Schiedsrichter: Kröck (Heuchelheim ).

Zuletzt geändert am: 26.10.2009 um 23:46

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